Warum ist die Luft im

Heilstollen so rein?

 

Zahlreiche Ritzen und Poren im Gestein, sowie die Stollen wirken wie ein Filter auf die einströmende Luft. Restliche, in der Luft vorhandene, oder von außen eingebrachte Staub- oder Allergenpartikel werden von Nebeltröpfchen umschlossen und bleiben an den Wänden und am Boden gebunden. Niedrige Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit sorgen dafür, dass eine gleichmäßige minimale Luftströmung tagwärts besteht, die die Luft zusätzlich reinigt. Krankheitserreger können sich durch die niedrige Temperatur nicht vermehren und werden eliminiert.

 

 

Was bewirkt das Klima

im Heilstollen?

 

Das Mikroklima im Heilstollen kann eine Besserung der Atemfunktion bewirken. Die fein gefilterte und somit allergen- und staubarme Luft hat eine entzündungshemmende Wirkung. Die Flimmerhärchen in den Bronchien werden aktiviert; die Abwehrkräfte der Bronchien somit insgesamt gestärkt. Die feuchte Luft verdünnt zähflüssigen Schleim; somit kann der Sekretfluss aktiviert und die Selbstreinigungsaktivität der Bronchien erhöht werden. Die mit rund 98 % Luftfeuchtigkeit nahezu gesättigte Luft gewährleistet die Bildung natürlicher Aerosole; kleinster Nebeltröpfchen, die wohltuend und krampflösend wirken. Insgesamt gelangen die Patienten zu einer verbesserten Atemfunktion und die Medikation lässt sich oft stark reduzieren.

Bei welchen Krankheitsbildern hilft

die Heilstollen-Therapie?

 

Die Heilstollentherapie ist vor Allem eine natürliche Behandlungsmethode bei Atemwegserkrankungen. Im Besonderen geeignet ist das Mikroklima in den Höhlen und Bergwerksstollen bei:

  • Asthma bronchiale
  • Chronischer Bronchitis
  • Heuschnupfen
  • Pseudo-Krupp
  • Keuchhusten
  • Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Sinusitis

 

Doch auch für die Stärkung des Immunsystems und für die Erhaltung von Wohlbefinden und Entspannung ist eine Klimatherapie im Heilstollen zu empfehlen.

Bei welchen Krankheitsbildern ist die Heilstollentherapie nicht geeignet?

 

Nicht in allen Fällen ist eine Kur im Heilstollen angeraten. Besonders gilt dies bei folgenden Erkrankungen:

  • Akute Stadien von Infektionskrankheiten
  • Infektiöse Atemwegserkrankungen
  • Anfallsleiden
  • Manifeste Angina pectoris
  • Ausgeprägte Herzleistungsschwäche
  • Angstzustände, insbesondere Platzangst.